Ephraim Kishon
wurde am 23. August 1924 als Ferenc Hoffmann in Budapest geboren. Ungeachtet seiner hervorragenden schulischen Leistungen und eines exzellenten Abiturs durfte er wegen seiner jüdischen Herkunft nicht studieren. Während des Zweiten Weltkrieges wurde er in ungarischen, deutschen und sowjetischen Konzentrationslagern geschunden.
Nach dem Krieg studierte er Kunst. 1949 setzte er sich aus dem inzwischen kommunistisch regierten Ungarn nach Israel ab und nahm dort den Namen an, unter dem er später weltbekannt wurde: Ephraim Kishon. Zunächst schlug er sich als Schlosser, Kfz-Mechaniker, Installateur durch und erlernte das Hebräische. 1952 begann er, Satiren und Glossen für die Tageszeitung "Ma'ariv" zu verfassen. Ephraim Kishon schrieb Theaterstücke, Drehbücher, Romane und wurde vor allem mit seinen Satiren berühmt. Die Weltauflage seiner Bücher wird auf über vierzig Millionen geschätzt; dreiviertel davon entfallen auf deutsche Übersetzungen, vor allem von Friedrich Torberg.
Am 29. Januar 2005 erlag Ephraim Kishon in der Schweiz einem Herzanfall.
Bekannte Werke: Der Schützling (Theaterstück, 1953), Pardon, wir haben gewonnen (Satiren, 1963) , Arche Noah, Touristenklasse (Satiren, 1963), Drehn Sie sich um, Frau Lot! (Satiren, 1962), Nicht so laut vor Jericho (Satiren,1970), Der Blaumilchkanal (Theaterstück, 1971), Es war die Lerche (Theaterstück, 1972)
