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Dienstag, 06. März 2007 07:15
Von: Leopold Kogler

Viel Applaus für Komödie

NÖN, 6.3.2007 - THEATER-EIGENPRODUKTION 1 Kishons deftiges Stück "Es war die Lerche" animierte das Publikum zu großem Jubel. Die Schauspieler agierten großartig.

Mit viel Witz und Charme agieren /rmi Gruber (Julia/Amme), Michael Zintl-Reburg (William/Shakespeare) und Herbert Walzl (Romeo/Pater Lorenzo). FOTO: FUCHS

Herbert Walzl trifft als Pater Lorenzo auf die herrlich komische Amme Irmi Gruber. FOTO: FUCHS

HAAG / Es ist eine deftige Geschichte. Und sie findet im Theaterkeller Haag ihre Umsetzung. Die Rede ist von Kishons Komödie "Es war die Lerche", die in guter Besetzung, ganz reizvoll aufbereitet, das Publikum bei der Premiere zu großem Jubel animierte.

Klaus Haberl hat die fiktive Weiterführung der Geschichte des größten Liebespaares aller
Zeiten - Romeo und Julia - für den Theaterkeller uneitel und sehr sorgfältig szenisch einstudiert. Er vertraut auf musikalische Einlagen, einen hin und wieder deftigen Text und einem stimmigen Bühnenbild und bereitet den Handlungslauf klug auf. Da stimmen Tempo, Witz und Charme - kurzum da hat der Theaterkeller Haag eine Eigenproduktion, die sicher weiterhin für Begeisterung sorgen wird. Die herrlich komische Irmi Gruber als Julia und als Amme, ein für dieses Metier sehr geeigneter Herbert Walzl als Romeo und Pater Lorenzo und Viktoria Edermayer als Lucretia (Luki), die die Rolle der 14jährigen Tochter mehr als anständig bewältigt.

Glücklich kann man auch über Michael Zintl-Reburg sein, der die Rolle Shakespeares traumhaft komisch parodiert. Eine tolle Eigenproduktion mit großartigen Schauspielern.