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Dienstag, 19. Jänner 2010 06:47

Über die "Gier in sich"

NÖN, 19. Jänner 2010 - INTERVIEW / "Mix aus Wort und Witz, umspült von erfrischender Ironie", verspricht Regisseur Daniel Pascal von "Sonnenstich".

Ein bewährtes Team: lrmi Gruber, Josef Forster, Regisseur Daniel Pascal, Christina Höritzauer, Michael Zintl-Reburg. FOTO: FUCHS

STADT HAAG / Leopold Kogler besuchte die Proben im Theaterkeller Haag und sprach mit Regisseur Daniel Pascal über die neue Produktion „Sonnenstich".

NÖN: Wie ist die Idee zu „Sonnenstich oder Gelegenheit macht Diebe" entstanden?

Pascal: Die Initiative kam von der Produktionsleiterin Ingrid Buchner, und ich habe sie gerne aufgegriffen. Die Idee dahinter ist erstens eine österreichische Erstaufführung dieser turbulenten Komödie und zweitens ein Besinnungsstück zur gegenwärtigen Finanzkrise. Abseits des reinen Unterhaltungswerts und der feinen Komik ist es ein Stück zum Nachdenken und Innehalten.

NÖN: Welche Intention steht hinter dem Stück?

Pascal: Ich erarbeite mit einem verkleinerten, bewährten Team, einer tollen Truppe, dieses Stück, das auch die Gier im Menschen thematisiert. Neben raffinierten Verwechslungsgeschichten ist hier die „Gier in sich selbst" zu entdecken. Wie geht man in einer Situation um, wenn man eine halbe Million Pfund findet? Da kann ein ganz Braver schnell zum Gauner werden.

NON: Was darf sich das Publikum von dieser Produktion erwarten?

Pascal: Einen Mix aus Wort und Witz, umspült von erfrischender Ironie. Zudem ein herrliches Bühnenbild, gebaut vom bewährten Duo Edith und Hans Hengst sowie typisch trockenen Insel-Humor. Der „Spanientrip" des Ehepaars Fay und Sam Spencer bietet urkomische Situationen und schlichtweg Unterhaltung pur, inklusive Zeitkritik.